Softwareunternehmen brauchen keine lauteren Seiten. Sie brauchen klarere Systeme.
Prinzipien
1. Eine Aufgabe pro Surface
Jeder Screen beantwortet eine primäre Frage. Sekundärer Content verdient seinen Platz — oder geht.
2. Hierarchie vor Dekoration
Typografie, Spacing und Kontrast leisten mehr als Gradienten. Wenn das Entfernen von Ornamenten das Verständnis verbessert, entfernen Sie sie.
3. Motion mit Absicht
Nutzen Sie Motion für Präsenz, Hierarchie und Kontinuität — nicht zur Dekoration idle UI.
4. Systeme statt One-offs
Tokens, Components und Patterns schlagen bespoke Hero-Momente, die sich nicht ins Produkt skalieren lassen.
5. Performance ist UX
Langsame Interaktionen wirken kaputt — auch bei polierter Optik.
Premium heißt nicht ornamentiert. Premium heißt kontrolliert.
Marketing-Site vs. Product UI
| Aspekt | Marketing-Site | Product UI |
|---|---|---|
| Primäres Ziel | Überzeugen & konvertieren | Aufgaben wiederholt erledigen |
| Dichte | Sparsam, atmosphärisch | Effizient, scannbar |
| Motion-Budget | Hero-Präsenz | Feedback & Kontinuität |
| Erfolgsmetrik | Leads / Demos | Activation / Retention |
FAQ
FAQ
Was unterscheidet Digital Product Design von Marketing Design?+
Product Design optimiert auf wiederholte Aufgabenerledigung, Klarheit und Systemkonsistenz. Marketing Design optimiert auf First-Impression-Überzeugung. Wer beides verwechselt, erzeugt schöne Interfaces, die langsam zu bedienen sind.
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